Abteilung Judo im SV Victoria Breddin
Zur Zeit gibt es 12 aktive Mitglieder. Übungsleiter sind H-J Brüning und J-P Brüning. Die Judokas sind in der Altersklasse 7-17 Jahre.
  
Seit 1988 existiert in Breddin eine Judo-Gruppe, die damals von Detlef Ballendatt (1. DAN) aus Havelberg trainiert wurde. Die ersten Judokas waren Heiko Lehmann (damals 8 Jahre) und Jan-Peter Brüning (damals 9 Jahre). In Sandau gab es ein Trainingszentrum, in dem auch beide Judokas aus Breddin trainierten und regelmäßig an Kreis- und Bezirkseinzel- und Mannschafts -meisterschaften teilnahmen. Besonders hervorzuheben ist hier der 5. Platz bei den DDR- Meisterschaften von Verena Hafenmeier (Görike). In den Ferien fanden in den Schulen in Breddin und Sandau Trainingslager statt. Durch die Wende "wendete" sich auch vieles im Sport und so "schlief" die Judo-Gruppe ein. Als einzigster trainierte Jan-Peter Brüning weiter. Seine größten Erfolge waren Bezirksmeister und 2. Bei den Landesmeisterschaften in Sachsen-Anhalt in der Jugend B und 3. Bei den Bezirksmeisterschaften mit noch 14 Jahren in der Jugend A 1994. Inzwischen kam auch das Interesse bei den ehemaligen Judokas wieder und viele neue Kampfsportbegeisterte wollten die "sanfte Kunst der Selbstverteidigung" erlernen. Seit 1992 betreibt nun eine kleine Schar, z.T. schon ab der 2. Klasse unter Leitung von H.-G. Brüning (1.Kyu) diesen Sport. Hendrik Schneidewind (2.Kyu) und Jan-Peter Brüning waren hier eine große Unterstützung. Sowohl Hendrik als auch Jan-Peter hatten die Qualifikation als Kampfrichter erworben. Mit 16 Jahren legte J.-P. Brüning die Prüfung zum 1.DAN ab und war damit einer der jüngsten "Meister des Judosportes". Gleichzeitig erwarb er die Trainer F-Lizenz. Die Judogruppe arbeitet heute vor allem auf dem Gebiet des Breitensportes. Neben den judospezifischen Übungen legen wir vor allem Wert auf eine ganzheitliche körperliche Ausbildung. Bei diesen Judokas ab dem Grünen Gürtel fließt auch die Selbstverteidigung mit in das Übungsprogramm ein. Seit 1/2 Jahr trainieren die Judokas auf einer neuen Matte, die vom Sportverein angeschafft wurde. Wir danken den Sponsoren, die uns diese besseren Trainingsmöglichkeiten jetzt ermöglichten. A.Jung (2.Kyu) und E.Rosentreter(2.Kyu) sind heute die Judokas, die das Training schon mit großer Selbständigkeit unterstüzen. Wir würden uns freuen, wenn auch Erwachsene den Weg zu uns finden würden. Verstehen wir unseren Sport doch nicht nur als Leistungssport. Ein entsprechendes Training könnte am Abend im Bereich Judo und Judo-Selbstverteidigung organisiert werden.
 
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Im ersten Bild senkt TORI durch Beugen seiner Knie die eigene Hüfte und gelangt mit seinem Schwerpunkt  unter den  Schwerpunktvon UKE. Mit beiden Armen, die Unterarme fest gegen UKEs Leib gepreßt zieht TORI diesen an sich heran. In der Phase, wenn UKE in seinem Angriffsbemühen aufgrund des Widerstandes etwas nachläßt, streckt TORI explosiv seine Beine und bringt sein Becken ruckartig nach vorn-oben. Damit hebt TORI  im zweiten Bild UKE von der Matte und schwingt ihn etwas nach rechts-vorn. Der dabei unterbrochene Kontakt der Hüften beider Sportler kann von TORI in der Weise genutzt werden, daß er, noch bevor UKE mit der Hüfte und den Beinen zurückendelt, ähnlich wie beim UKI-GOSHI eindreht und UKE somit auf TORIs rechter Hüftseite aufliegt. TORI streckt nun seine bei derEindrehbewegung wieder gebeugten Beine und mit einer zusätzlichen Rumfbewegung wirft er UKE ab. Im dritten Bild sehen wir wie als Gegenmaßnahme gegen einen Angriff des gegners mit einer Eindrehtechnik läßt sich dieser Wurf Erfolgversprechend anwenden. TORI hat durch seine Verteidigung den Angriff des Gegners neutralisiert.(Abb.a) TORIs Beine sind deutlich gebeugt, so daß sein Schwerpunkt unter dem des Gegners ist. Seine linke Hand hat er vom Ärmel des Gegners gelöst und drückt sie von rückwärts gegen dessen Hüfte. Seinen rechten Arm preßt TORI gegen UKEs Brustseite. Durch eine kraftvolle Beinstreckung und gleichzeitiges Rückwärtsneigen im Oberkörper bringt TORI ruckartig sein Becken...